Werde ich gemobbt?

Wer sich anfängt diese Frage zu stellen, sollte dies schnellst möglich auf eine objektive Art klären. Hierzu bietet die Arbeiterkammer einen Fragebogen an mit dem dies zumindest deutlicher gemacht werden kann. Oft will man sich gar nicht in der Opfer Rolle sehen und es kommt einen vielleicht das Wort Mobbing gar nicht in den Sinn.

Meist merkt man nur das es einen bestimmten Kollegen oder mehrere gibt, die einem das Arbeiten erschweren. Sollte dieser Zustand über länger Zeit anhalten sollte man unbedingt das Gespräch mit dem Problem Verursacher suchen und ihm deutlich klar machen das sein Verhalten nicht akzeptierbar ist. Sollte sich dann dieser Mobber nicht zum Abstellen seiner Handlungen bringen lassen, muss man in weiterer Folge Vorgesetzte informieren. Und sich nötigenfalls direkt an den Chef wenden. Spätestens hier muss der Arbeitgeber Maßnahmen ergreifen um den Mobber von seinen Handlungen abzuhalten. In erster Line durch ein Mitarbeiter Gespräch in dem Mobbber und Geschädigter sich äußern können. Sollte dies zu keiner Lösung führen muss der Arbeitgeber weitere Maßnahmen ergreifen um einen weitern Schaden zu vermeiden.

Leider wird dieses Vorgehen in machen Fällen nicht umsetzbar sein. Ich selbst musste diese Erfahrung machen.
Eine Ex Kollegin baute auf mich riesigen Hass auf und ließ ihn über Monate in der Arbeit an mir aus. Das aber auf eine Art und Weise gegen die man zu Beginn nichts machen konnte. Es waren Anfangs nur Hasserfüllte Blicke und kleine Sticheleien. Die aber so konsequent und andauernd stattfanden das sich jeder in einer solchen Situation extrem unwohl gefühlt hätte. Noch dazu hatte sie mich zuvor bereits einmal mit sehr deutlichen Worten sogar schriftlich bedroht und beschimpft.

Hier an diesen Punkt wäre eine Konfrontation dieser Kollegin mit ihrem Verhalten jedoch noch nicht angebracht gewesen. Es hätte ja sein können das sie einfach unter Gesichtskrämpfen litt. Und auch diese Drohung geschah auf privater Basis, somit hätte es ja sein können das die Gewaltigen Konsequenzen mit denen sie mich bedrohte nicht auf die Arbeit bezogen waren. Ein Mobbing Vorwurf gegenüber dieser Kollegin beim Chef wäre somit auch noch nicht klar beweisbar gewesen. Daher machte ich das auch nicht.

Sie steigerte ihren Hass immer weiter und begann dann damit mich mit Ruf schädigenden Behauptungen vor einen Kollegen schlecht zu machen, und versuchte dabei andere Kollegen gegen mich auf zu hetzen. Sie begann einen Streit per Chat bei dem sie mich beschimpfte und sogar wieder bedrohte. Sie hatte diesen Streit dann überhaupt nicht vertragen, da ich ihr da ordentlich Kontra gegeben hatte. Diese wiederholte Drohung musste ich mit von ihr auf privater Basis nicht gefallen lassen.

Sie verstärkte ihr Verhalten danach in der Arbeit noch weiter. Der Streit hatte ihren Hass nur noch weiter gesteigert. Sie begann dann sogar mit Arbeitstechnischen Sabotagen und wurde auch noch Gewalttätig. Natürlich alles auf eine Art die man ihr nicht nachweisen konnte.

Diese Kollegin stellte dann sogar hinter meinen Rücken Stalking Behauptungen und falsche Tatsachen über den Streit auf. Hier an diesen Punkt habe ich mich instinktiv richtig verhalten, jetzt wurde es Zeit zu Handeln. Ich habe zu ihr das Gespräch gesucht und ihr klar gemacht das es so nicht geht. Ich ahnte auch das sie hinter meinen Rücken irgendwelchen Aktionen gemacht haben muss um mir im Betrieb zu Schaden.(Ihre falschen Behauptungen)

Ich sprach auch immer wieder mit meinem Abteilungsleiter, aber der schien das ganze nicht ernst zu nehmen.Sie stellte ihre Handlungen nicht ein und verweigerte letzten Endes sogar ganz offen die Arbeit. Das konnte ich jetzt allerdings beweisen, da es dafür Zeugen gegeben hatte.

Als ich mich dann an den Chef wenden wollte, hatte sie ihre Stalking Behauptungen noch schnell hoch gestachelt. Wahrscheinlich um sich so vor der Wahrheit zu schützen die jetzt heraus gekommen wäre wenn ich mich selbst an den Chef gewendet hätte. Oder vielleicht sogar mit der direkten Absicht mich aus dem Betrieb zu ekeln.

Das Resultat war dann das, dass ich dazu gezwungen wurde das Unternehmen zu verlassen. Die Vorgesetzten hatten sich von den falschen Behauptungen einfach überzeugen lassen. Mich selbst noch dazu nie mit den Behauptungen dieser netten Wahrheitsliebenden Kollegin konfrontiert, und das obwohl diese den Vorgesetzten seit geraumer Zeit bekannt waren.  Warum dies so war steht wieder auf einem anderen Blatt.

Der Schaden ist geschehen und war nicht von den Führungskräften verhindert worden. Mein Ruf wurde extrem geschädigt und ich hatte meinen Job verloren. Und das weil ich mich korrekt verhalten habe. An dieser Stelle Danke nochmal für so viel Kompetenz.

Veröffentlicht von

Dan

Ich bin die Person die hinter dem AM Magazin steht. Ich bin 34 Jahre, und Vater von 2 tollen Kindern. Sport hat mir in meinen Leben sehr viel gegeben und mich zu dem gemacht wer ich heute bin. Beruflich habe ich immer versucht mich selbst zu verwirklichen, auch wenn ich dabei ab und an Fehltritte getätigt habe. ...Diese Seite ist noch in Bearbeitung. Meine Web Page: https://arbeitundmobbing.com/ Mein Privater Blog: http://mensworldreport.wordpress.com/ Meine AboutMe Page: http://about.me/danpl

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