Einer gegen Alle?

Einer gegen alle oder zum Opfer machen lassen?

Das ist sicher eine Charakter Frage. Eine Frage des Selbstbewusstseins und der Erfahrung. Wie soll man sich bei Mobbing verhalten?

Der Selbstbewusste wird den Mobber klar und deutlich ansprechen und sich dagegen wehren. Wenn  das nichts hilft wird er natürlich beginnen Kollegen und Vorgesetzte über das Problem zu informieren. Letzen Endes sollte dann das Mobbing so gestoppt werden können. Natürlich wird das nur in einem Betrieb in dem gute und korrekte Strukturen herrschen funktionieren.

Es ist klar das es bei Mobbing immer DREI beteiligte gibt.

Den Mobber             Der Gemobbt wird             Und die es zulassen

Oft sind aber die betroffenen Personen eher nicht dazu in der Lage sich zu wehren aufgrund ihrer Persönlichkeit. Das ist mitunter auch einer der Gründe warum sie von Mobbern zum Ziel ernannt werden.

Es sind Gedanken im Kopf wie:

Das wird sich schon wieder geben. 

Wenn ich mich ruhig verhalte wird man mich irgendwann in Ruhe lassen.

 

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Das sind aber Trugschlüsse. Nichts wird sich geben, solange der Mobber nicht ein deutliches Zeichen erhält. Sei es durch den Geschädigten selbst oder den Vorgesetzten. Noch schlimmer wird es wenn mehrere Personen am Mobbing beteiligt sind. Das macht die Psychische Belastung für den Geschädigten um so grösser.

 

Oft ist es mitunter auch so das der oder die Mobber in privater Weise mit Vorgesetzten verkehren, was die Bedingungen noch komplizierter macht. Private Kontakte sind wohl meist nicht zu vermeiden, doch wenn sie die Objektivität des Vorgesetzten beeinflussen ein absolutes NO GO. Hier ist eindeutig die Kompetenz des Vorgesetzten gefragt.

Schon allein aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Um ein Beispiel zu veranschaulichen.

Der gemobbte ist ein Leistungsträger im Unternehmen. Er zeichnet sich mit überdurchschnittlicher Leistung aus. Der Mobber jedoch ist eine mittelmäßige bis schwache Kraft die ihre Arbeitszeit lieber mit Gedanken und Aktionen verbringt wie sie ihre privaten Konflikte in der Arbeit fort führen kann. Seine Daseins Berechtigung in einem Gewinn orientierten Betrieb wird Großteils durch private Sympathie erreicht. Wirtschaftlich gesehen also schon eine fast grob Fahrlässiger Umstand.

Was hierbei noch sehr ins Bedacht gezogen werden muss ist, dass bei solcherlei Verhaltensweisen von Vorgesetzten, dies natürlich dazu führt das unvermeidlicherweise auch anderen unbeteiligten Mitarbeitern das deutlich ins Auge fällt. Was somit auch bei diesen zumindest ein Unwohlsein verursacht. Und somit auch wieder das Betriebsklima beeinträchtigt.

Diese Mitarbeiter haben natürlich Gedanken wie diese:

Toll der hat wieder Mist gebaut und keiner schreitet ein.

Jetzt hat er sich wieder die bessere Arbeit heraus gepickt nur weil der mit dem Abteilungsleiter befreundet ist.

 

 

Im schlimmsten Fall führt so etwas zu diesen Folgen für ein Unternehmen

Schlechtes Betriebsklima – Schlechte Leistung – keine Motivation der Mitarbeiter – Abwärts Spirale – Weniger Gewinn – Verlust – Pleite? 

Das mag sich extrem anhören. Entspricht aber leider der Realität der heutigen Zeit. Der Konkurrenzkampf zwischen Unternehmen wird immer härter. Es ist wie im Sport. Das besser Team gewinnt die Meisterschaft.

 

Das Mobbing Opfer ist in einer schier aussichtslosen Situation:

Was soll ich da schon dagegen machen, der kennt auch noch den Chef privat. Da habe ich keine Chance.

Und hier trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Diejenigen die nicht das nötige Selbstvertrauen haben, werden sich in ein nicht endende Spirale von Angriffen aussetzen lassen und sich damit einer immensen psychischen Belastung aussetzen die meist dann auch in gesundheitlichen Folgen endet. Es macht einen einfach krank.

Fazit:

Alles in Allem wird klar ersichtlich wie wichtig es ist das Führungskräfte sich ihrer Verantwortung gegenüber Mitarbeitern bewusst sein müssen.

Sie müssen in der Lage sein Mobbing zu erkennen und rechtzeitig zu stoppen. 

Einerseits um so der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers gegenüber seinen Mitarbeitern nach zu kommen. Anderseits besonders auch auf Grund der wirtschaftlichen Zielen des Unternehmens.

Veröffentlicht von

Dan

Ich bin die Person die hinter dem AM Magazin steht. Ich bin 34 Jahre, und Vater von 2 tollen Kindern. Sport hat mir in meinen Leben sehr viel gegeben und mich zu dem gemacht wer ich heute bin. Beruflich habe ich immer versucht mich selbst zu verwirklichen, auch wenn ich dabei ab und an Fehltritte getätigt habe. ...Diese Seite ist noch in Bearbeitung. Meine Web Page: https://arbeitundmobbing.com/ Mein Privater Blog: http://mensworldreport.wordpress.com/ Meine AboutMe Page: http://about.me/danpl

9 Gedanken zu „Einer gegen Alle?“

  1. „Alles in Allem wird klar ersichtlich wie wichtig es ist das Führungskräfte sich ihrer Verantwortung gegenüber Mitarbeitern bewusst sein müssen.“
    -> oft vermisst diese Verantwortung. Ich glaube, dass Führungskräfte Empathie besitzen sollten, um gerade in solchen Konflikten eine saubere, faire Lösung zu finden, die ALLE mit einbezieht. Empathie bedeutet sich in andere hineinfühlen können. Leider kann man das nicht erlernen. Sicherlich gleichen andere diese Fähigkeit durch etwas anderes aus. Aber meiner Meinung nach ist diese Eigenschaft bei Führungskräften sehr sehr wichtig, um nicht nur die reine Geldseite zu betrachten und dabei den menschlichen Aspekt zu verlieren.

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    1. Da stimme ich dir sehr zu. Leider in der Praxis nicht oft zu sehen.

      Im Arbeitsrecht ist eigentlich vorgeschrieben das der Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht gegenüber seinen Mitarbeitern hat. Das sollte mangelnde Fähigkeiten der Vorgesetzten eigentlich kompensieren.

      Das Problem ist das hierbei nichts genau angeführt ist wie sich der Arbeitgeber bei Problemen zwischen Mitarbeitern zu verhalten hat. Und das ist genau der Umstand der Mobbing oft ermöglicht.

      Wenn es ein striktes Regelwerk geben würde wie sich ein Arbeitgeber zu verhalten hat, würde Mobbing ohne Probleme meist rechtzeitig erkannt und gestoppt werden können.

      So in dem Sinne…Ein Problem mit Mitarbeitern wird bekannt – dann Gespräch 1 – Lösung – JA – Nein,
      dann Gespräch 2 – Lösung – JA – Nein….

      Wichtig ist natürlich hierbei das alle beteiligten Parteien am Tisch sitzen.

      So etwas in der Art. Natürlich müsste hierbei alles schriftlich vermerkt und dokumentiert werde.

      Wie du in meinem Fall vielleicht erkannt hast wurde bei mir alles Falsch gemacht von den Vorgesetzten was nur möglich war. Und das einfach weil ihnen die Möglichkeit dazu gegeben wurde weil es kein Regelwerk vom Arbeitsgesetz gibt.

      Anders hätte es ausgeschaut wenn mein Arbeitgeber vom Gesetz her gezwungen worden wäre einen bestimmten Ablauf bzw. Vorgangsweise einzuhalten.

      Dan hätte ich heute sicher noch meinen Job und wäre nicht als Menschen verachtender Stalker hingestellt worden.

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      1. Ja, Ich kenne das. Ich wurde zwar nicht als Stalker abgestempelt, aber keiner hat mir Glauben geschenkt und ich stand komplett alleine da. Weil ich einfach die Wahrheit gesagt habe. Aber alle wollten weiter den unehrlichen Scheuklappenweg laufen.
        Sei froh, dass du auch mit solchen Menschen nichts mehr zu tun haben musst. Auf lange Sicht wärst du dort vllt eh an Dinge gestoßen, die dich auch auf das Vermissen der Menschlichkeit hingewiesen haben. Die Erfahrung ist sau schwer, vor allem, weil man seine eigene Wahrheit behält und akzeptieren muss was die anderen denken und sie als „wahr“ empfinden. Wichtig ist glaube ich nicht ewig in dem Hass oder der Ablehnung zu verbleiben gegenüber diesem Menschen (oder diesen Menschen). Sie wussten es meist gar nicht anders zu dem Zeitpunkt, als so damit umzugehen. Und im Grunde zeigt es eine Schwäche an, die erkannt eine unheimliche Stärke bedeuten kann.

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        1. Das mit dem Akzeptieren was andere Denken ist immer so eine Sache. Sicher richtig und mir geht es auch ziemlich am A… vorbei was andere von mir denken.
          Aber nur bis zu einer gewissen Grenze. Und die wurde mit diese falschen Behauptungen von dieser Ex Kollegin überschritten, ganz einfach weil sie mir damit eine Straftat unterstellt hat.

          Das Rechtssystem sollte uns mit seinen Gesetze vor solchen Machenschaften schützen und tut es im Grunde auch.

          Solcherlei falsche Behauptungen müssen erstens hart bestraft werden und zweitens muss auch das Umfeld informiert werden. Das heißt wie in meinem Fall die ehemaligen Kollegen.

          Ich glaube das die es extrem wichtiger Punkt ist.
          Denn der Schaden und die Tragweite solcher Falschen Behauptungen kann immens sei.

          Als Beispiel…Ich würde mich in dieser Branche selbständig machen und auf einmal tauchen wieder diese Behauptungen hervor und schädigen mich dann noch im nach hinein wirtschaftlich.

          So im dem Sinne…Ja das ist doch der der da damals die eine gestalkt hat.

          Also so geht es nicht…. Da muss ich hart durchgreifen 😉 🙂

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            1. Ja sie ist Mensch mit sehr schwachen Selbstwertgefühl.
              Das ist mir nach einiger Zeit nachdem ich sie kennengelernt hatte klar geworden. Sie versucht aber immer ein anders Bild zu erzeugen indem sie sich selbstbewusst gibt.

              Ich hatte damals auch den Verdacht das sie sehr stark von jemanden beeinflusst wird und das in sehr negativer Art. Besonders nach dem Streit war das ersichtlich. Sie wollte anfangs das ganze klären, ist aber dann doch plötzlich umgesprungen. Mag sein das es mit ihrem Alter zusammen hängt.

              Das ist bei vielen Menschen mit einer unausgereiften Persönlichkeit so. Meist gibt sich das ab einem gewissen Alter. Leider aber in vielen Fällen auch nicht.

              Tja, die Menschliche Psyche ist doch immer wieder ein faszinierendes Thema 😉

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              1. Ja, wem sagst du das. Aber sicherlich passieren einem solche Dinge nicht umsonst. In gewisser Weise stellen wir uns doch zur Verfügung, weil wir selbst daraus lernen sollen. In vielen meiner Sitationen konnte ich das erst hinterher erkennen, nachdem ich Wut und Ärger voll durchlebt hatte.
                Ich denke wir alle bauen täglich an unserem Selbstbild. Das Selbstwertgefühl des anderen spiegelt sich auch in uns selbst. Inwiefern können wir Grenzen setzen, uns durchsetzen und behaupten? Das ist ja keine Schwäche sondern, wenn selbst erkannt, eine Chance für sich selbst und die eigene Entwicklung Raum zu schaffen.
                Die meisten Menschen ohne Selbstwertgefühl, habe ich gemerkt, besitzen eine unglaublich (fast bewundernswerte) Art, eine Maske aufzusetzen. Da erkennt man lange nicht den wahren Kern. Aber im Endeffekt ist es immer eine Frage der Zeit bei uns allen, wann wir unsere Masken abnehmen können und dürfen.
                Meist ist der Zeitpunkt noch nicht da, weil wir mit der inneren Angst noch nicht konfrontiert werden können.

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                1. Ja dann hoff ich mal das die beteiligten Personen etwas lernen aus dem ganzen 😉

                  „Die Maske Abnehmen“ Das habe ich jetzt sicher für die anderen selbst hier erledigt. Ob sie so weit waren? Darauf konnte ich keine Rücksicht nehmen.;-)

                  Ich habe mich auch gefragt was ich hätte daraus lernen sollen? Ich glaube das ich daraus lernen sollte das ich selbst nicht zu lange weg schauen darf wenn ich erkenne das etwas nicht richtig läuft.

                  Das heißt ich hätte viel früher reagieren sollen, war aber leider vielleicht einfach zu gutmütig.

                  In dem Sinne das ich vielleicht ein Bild aufrecht erhalten wollte das es nie wirklich gab über diese Person.

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