Die Geschichte von der Prinzessin die auf den Kopf gefallen war

Die  Geschichte  von  der  Prinzessin  die  auf  den  Kopf gefallen  war

Die ersten Tagen im Jänner 2013 waren kalt, bitter kalt. Am Jahreswechsel hatte ich mir dieses mal keine Vorsätze auferlegt, wie all die Jahre zuvor. Meine Ansprüche waren stark gesunken. Ich wollte einfach nur meine Probleme so gut wie möglich in den Griff kriegen.

Es war Montag Morgen und der Wecker läutet mich aus den Federn. Mein Kopf dröhnte noch vom Vortag. Toll erster Arbeitstag und noch dazu mein Geburtstag.

Tja auch gestern hatte ich es geschafft zu lange in einer Cocktail Bar mit einer netten weiblichen Begleitung hängen geblieben zu sein. Als ich langsam zu mir komme, merke ich das ich gar nicht in meiner gewohnten Umgebung war, und mir wurde schreckhaft klar das ich mich beeilen muss, wenn ich noch rechtzeitig in die Arbeit will. Schnell, schnell, raus aus dem Bett.

Gott sei Dank hatte ich mir vor dem schlafen gehen meinen Wecker den Umständen entsprechend früher gestellt. Naja, was heißt schlafen? Es waren ca. 3,5 Stunden. Ich war auch nicht betrunken. Es war eben nur eine sehr kurze und sehr anstrengende Nacht und das Dröhnen im Kopf kam einfach nur vom Schlafmangel der letzen Tage. Ich ziehe mich schnell an, mache mich fertig und will schon los, als ich hinter mir die verstörte, leise ätzende Stimme der Person höre, neben der ich aufgewacht bin.

Was du gehst jetzt schon so früh in die Arbeit? Darauf antworte ich gar nicht mehr. Ich bin schon weg, rein ins Auto und los.

Ich hatte es pünktlich geschafft und begann das morgendliche Ritual mit meinen Kollegen. Draußen am Raucherplatz vor der Halle bei Kaffee und Zigaretten, gepaart mir den üblichen Späßchen, besprachen wir die Planung für den Arbeitstag. Es wurde über die Feiertage berichtet und es gab das übliche Gemecker aufgrund des viel zu schnell vergangen Urlaubs. Als sich die Gruppe langsam zu auflösen begann, kam ums Eck plötzlich diese Kollegin, die mir im letztes Jahr ein paar kleine Problemchen in der Arbeit gemacht hatte.

Bei diesen Ersten Gedanken zuckte ich innerlich zusammen und war gleichzeitig auch überrascht diese rosa leuchtende Person hier vor mir zu sehen. In Bezug auf ihre offensichtliche Lieblingsfarbe die mir hier auch wieder in Sinn kam. Sie trug ein schrill rosa leuchtendes Oberteil.

Sie war eigentlich ja nur die letzen 2 Monate nicht im Betrieb, weil sie in der Berufsschule gewesen ist.

Ach ja , Ninta ist wohl wieder da, kam es über mich.

Sie schritt direkt auf mich zu und begrüßte mich mit einem Lächeln und einen solchen Strahlen über das gesamte Gesicht verteilt, das ich mit meinte, sie würde mir gleich einen Witz oder irgendetwas anders amüsantes erzählen.

Doch nichts der gleichen. Sie schien sich einfach nur zu freuen mich zu sehen und erkundigte sich wie es mir geht.

Ihr kennt vielleicht dieses Gefühl, wenn man jemanden begegnet, denn man schon lange nicht mehr gesehen hat, und diese Person sich so viel mehr freut euch zu sehen als ihr selbst.

Es ist einem fast innerlich peinlich, man fühlt sich ein klein wenig überfordert mit dieser Situation und versucht dies suverän zu überspielen.

Für mich waren diese 2 Monate in denen sie nicht im Betrieb war eine lange Zeit, aber für sie schien es, als ob sie erst gestern mit mir geredet hätte.

Ich versuchte meine Gedanken zu ordnen um zu verstehen warum sie sich offensichtlich so freute mich zusehen. Ich musterte die ausfallend wirkende Person unauffällig, erwiderte ihren Gruß und antwortet etwas verlegen:

Ja danke, ganz gut und dir?

Sie hatte etwas zugenommen oder zumindest ihr Gesicht war aufgedunsen und sie wirkte irgendwie krank. Damals wusste ich noch nicht das diese Person gesundheitliche Probleme hat, aber ich fühlte schon da unterbewusst das sie es in ihrem Leben nicht leicht haben würde diesbezüglich. Wie ich später in unsern Kontakt erfuhr, hatte sie Neurodermits, eine Hautkrankheit. Auf den ersten Blick bei den vielen nicht ersichtlich, doch in der Regel trotzdem eine große Belastung für die Betroffenen.

Wir führten eine kurzes Gespräch über die Dinge sich in letzer Zeit im Betrieb abgespielt hatten. Nichts aufregendes. Und langsam kam in mir wieder das vertraute Gefühl hoch.

Ja genau, mit der hast du dich im letzen Jahr dann doch noch ganz gut verstanden,nachdem du ihr klar gemacht hast was Sache ist. Die Kleine die im Letzten Jahr aus Eifersucht in der Firma herum erzählt hatte, das du auf sie stehen würdest, aber sie sich mit dir nichts vorstellen könne.

Ich musste damals aufgrund dieses Vorfalls ein ernsteres Wörtchen mit ihr reden, weil sie ihre Gefühle da offensichtlich in die Arbeit gebracht hatte. Womit sie dabei für mich eine klare Grenze überschritten hatte. Nachdem das erledigt gewesen war, hatten wir später weiter guten Kontakt und das dann auch ohne solche Probleme.

Bei diesen wieder hervor kommenden Gedanken über die damaligen Ereignisse war ich nach dem ersten kleinen Zornes Gefühl, jetzt vor allem im nachhinein, doch amüsiert über die alte Gesichte.

Die ist eigentlich ganz OK gewesen. Zwar einen leichtes Problem damit wenn es darum geht bei der Wahrheit zu bleiben, aber sonst war es ja ganz witzig mir ihr zu reden.

Ich hatte diesen Kontakt zu ihr damals immer als belustigend empfunden. Sie hatte eine herrliche Naivität und Unbesorgtheit. Dies war für mich in meiner Damaligen Situation, doch eine wohl unterbewusst Willkommene Ablenkung zu meinem privaten Problemen…

Das war meine erste Test Kurz Geschichte. Da ich ja nach den Sternen greifen will und vor habe einmal ein Buch zu schrieben über meine Erlebnisse, habe ich jetzt beschlossen ein wenig zu üben.

Hier oben ist das Ergebnis. Also wenn es Sch… ist sagte es bitte gleich, den sonst müsst ihr noch mehr davon ertragen 😉 

Nein ernsthaft! Ich bin über jede Kritik und jeden Verbesserungsvorschlag dankbar! 

Ich weiß das es genug Leute gibt die mehr Erfahrung im Schrieben haben und ich würde gerne lernen. Also bitte macht mich nieder 😉

Veröffentlicht von

Dan

Ich bin die Person die hinter dem AM Magazin steht. Ich bin 34 Jahre, und Vater von 2 tollen Kindern. Sport hat mir in meinen Leben sehr viel gegeben und mich zu dem gemacht wer ich heute bin. Beruflich habe ich immer versucht mich selbst zu verwirklichen, auch wenn ich dabei ab und an Fehltritte getätigt habe. ...Diese Seite ist noch in Bearbeitung. Meine Web Page: https://arbeitundmobbing.com/ Mein Privater Blog: http://mensworldreport.wordpress.com/ Meine AboutMe Page: http://about.me/danpl

2 Gedanken zu „Die Geschichte von der Prinzessin die auf den Kopf gefallen war“

  1. Ich hab deinen Text bis zum Ende gelesen, das ist gut, es kommt nicht oft vor, dass ich das mache. Du kannst deine Gefühle gut ausdrücken, noch ein Vorteil, außerdem erklärst du geschickt die Situation. Rechtschreibung und Satzbau… da hast du noch einiges zu tun und ich bin selbst schlecht darin 😉

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